GREGOR’S REZEPT DES MONATS / MÄRZ: SALZBURGER NOCKERLN

Montag 26. März 2018 Gregor’s Küchenzauber


Rezept für traditionell-österreichische Salzburger Nockerln aus dem Alpengasthof Hörnlepass im Kleinwalsertal

In Sachen warme Süßspeisen ist Österreich ein wahres Schlaraffenland. Neben Kaiserschmarrn, Strudel und Germknödel zählen auch die Salzburger Nockerln zu den bekanntesten Vertretern der Österreichischen Küche. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie dieser Klassiker auch daheim ganz einfach gelingt. 

Das warme Dessert wurde der Überlieferung nach im 17. Jahrhundert von Salome Alt, der Maitresse des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau erfunden. Angerichtet in Form dreier Spitzen sollte das Gericht ursprünglich die verschneiten Salzburger Hausberge Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg darstellen. Auch in Fred Raymonds Operette „Saison in Salzburg“ war dieses süße Soufflé bereits Thema und wurde als „Süß wie die Liebe und zart wie ein Kuss“ besungen.

Nun aber ran an die Töpfe! 

Salzburger Nockerln 

Die Zutaten und Mengenangaben für 4 Personen:

  • 6 Eidotter
  • 10 Eiklar/Eiweiß
  • 60 g Kristallzucker
  • 50 g Mehl (glatt)
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 125 ml Milch 
  • Puderzucker
  • 1 TL Butter
  • etwas Zitronenabrieb 

Die Zubereitung: 

Wir heizen den Backofen auf 200 bis 220 °C (je nach Stärke des Ofens) vor.

Während der Ofen vorheizt, verrühren wir die Milch mit der Hälfte von einer Packung Vanillezucker, geben die Butter hinzu und geben die Mischung in eine ovale, feuerfeste Form.

Das Eiweiß (es sollte kalt sein) schlagen wir mithilfe einer Rührmaschine oder einem Handmixer mit einem Drittel des Zuckers zu Eischnee. Nun geben wir den restlichen Zucker, den Zitronenabrieb und den übrigen Vanillezucker bei und schlagen den Schnee weiter bis er sehr steif ist. 

In einer Schüssel verquirlen wir nun die Eidotter und ziehen sie unter den Schnee, so dass im Teig noch gelbe Streifen zu sehen sind. Anschließend heben wir noch das Mehl, welches wir zuvor gesiebt haben, unter.

Die ovale Backform mit dem Milch-Butter-Zucker-Gemisch stellen wir jetzt kurz zum Aufwärmen in den Ofen. Nach ein paar Minuten nehmen wir die Form wieder aus dem Ofen und geben den Eiweißteig mithilfe einer Teigkarte in Form drei gleich großer Nockerln in die Form.

Das Ganze kommt nun für etwa 10 Minuten wieder in den Ofen. Wenn die Nockerln goldgelb gebacken sind, nehmen wir die Form heraus und bestreuen die Nockerln mit Puderzucker.

Für den perfekten Geschmack empfehle ich, die Nockerln sofort zu servieren.

Ich reiche zu den Nockerln gerne ein Beerenragout. Doch auch frische Beeren, Marmelade oder Vanillie- und Himbeersauce passen sehr gut. Hier sind dem eigenen Geschmack fast keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim nachkochen dieses Klassikers. Ich freue mich auf Ihr Feeback und stehe für Rückfragen immer gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße 

Ihr Gregor Keck

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