Christine’s Kraut des Monats / Oktober: Gartenkürbis

Dienstag 31. Oktober 2017 Christine’s Kräuter- und Entspannungsecke


Tipps rund um den Gartenkürbis aus dem Alpengasthof Hörnlepass im Kleinwalsertal

Kürbis ist ein sehr vielseitiges Gewächs und weit mehr als nur ein Deko-Objekt. Nachdem Gregor in seinem aktuellen Beitrag bereits gezeigt hat, wie sich Kürbis in der Küche einsetzen lässt, möchte ich Ihnen dieses Gewächs heute näher vorstellen und erläutern, was Kürbis sonst noch alles kann.

Gartenkürbis – Cucurbita pepo

Etwa 800 verschiedene Kürbisarten gehören zur Familie der Kürbisgewächse, die weltweit in tropischen und subtropischen Klimazonen wachsen. Obwohl sie in Mitteleuropa nicht wild wachsen, sind Sie seit einigen Jahren vermehrt als Nutzpflanzen in Gärten und auf Gemüsefeldern – hauptsächlich in Gestalt des Gartenkürbis, der Zuckermelone, der Gurke und der Wasermelone anzutreffen. Ich möchte mich heute aber ausschließlich mit dem Gartenkübis befassen, der eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften besitzt.

Gartenkürbisse können bis zu 500 kg schwer werden, was aber meist nur erfahrenen Hobbyzüchtern gelingt. Im Normalfall werden sie je nach Sorte ein bis mehrere Kilogramm schwer.

Innen sind die Kürbisse hohl und haben eine breite Schicht mit Fruchtfleisch. Im hohlen Innern befindet sich schwammartige, lockere Kürbismasse mit fingernagelgrossen weisslichen Kernen. 

Kürbisse enthalten unter anderem Proteine, Fettes Öl, Linolsäure, Spurenelemente, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natron und Vitamine.

Das Fruchtfleisch wirkt magenschonend, hilft gegen Fettsucht, Gicht, Rheuma, Herzbeschwerden, Nierenschwäche und bei Verstopfung.

Als Gemüse oder Suppe gegessen ist das Kürbis-Fruchtfleisch sehr magenschonend und fördert Verdauung und Stoffwechsel. 

Präparate aus Kürbiskernen erhält man inzwischen überall im Handel oder in Apotheken. 

Sie werden meist gegen Blasenschwäche und vor allem bei Prostatabeschwerden eingenommen. 

Gegen Bandwürmer isst man traditionell etwa 300 Gramm geschälte Kürbiskerne und eine Stunde später einen Esslöffel Rizinusöl, um die Würmer auszutreiben.

Das Innere der Kürbiskerne ist zudem eine beliebte Knabberei. Geröstet schmecken sie besonders gut.

Für Rückfragen zum Kürbis oder anderen Gewächsen und Heilpflanzen stehe ich Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Ihre Christine Keck

Die Anwendung von Heilkräutern ersetzt nicht den Arzt. Die Kräuter sollen weder die Schulmedizin ersetzen noch zur Selbstbehandlung bei Erkrankungen auffordern. Bitte begeben Sie sich bei den geringsten Anzeichen einer Erkrankung in die Hände eines Arztes. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch die beschriebenen Anwendungen und Informationen entstehen können. Anwendungen erfolgen ausdrücklich auf eigene Gefahr und Verantwortung. Für die Richtigkeit oder Vollständigkeit können wir keine Gewähr übernehmen. 


Christine’s Kräuter- und Entspannungsecke

Servus! In diesem Bereich möchte ich mein Wissen rund um Bergkräuter und Heilpflanzen mit Ihnen teilen. Zudem finden Sie hier hilfreiche Tipps zur Entspannung - für den Urlaub und für den Alltag. Ich freue mich auf spannende Diskussionen. 


Ihre Christine Keck